From standard to opportunity.
2D-Code, GS1 Sunrise, Digitaler Produktpass und Connected Packaging verändern die Rolle des Produkts.
Die snoopstar GmbH ordnet aktuelle Entwicklungen ein, erklärt Technologien und Standards verständlich und zeigt, was sie konkret für Marketing, Packaging, Consumer Insights und Product Data bedeuten – und welche Chancen daraus für Marken entstehen.
Denn Entscheidungen über Packaging, Codes und digitale Zugänge werden heute getroffen und wirken jahrelang. Wer die Standards kennt, bevor sie verpflichtend werden, hat die Wahl – und nicht nur die Pflicht. Der Code auf der Verpackung ist danach gesetzt; was dahinter passiert, bleibt es nicht.
Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten – zu Smart Packaging und Connected Packaging, zum Produkt als Owned Media, zu GS1 Sunrise, 2D-Code, GS1 Digital Link und Resolver, zum Digitalen Produktpass, zu Consumer Insights und Augmented Reality.
Q&A
snoop it! & Connected Packaging
Was ist snoop it!?
snoop it! ist ein Produkt der snoopstar GmbH und verbindet physische Produkte und Verpackungen mit digitalen Informationen, Services und Experiences.
So entstehen Connected Products, über die Marken Konsumenten direkt erreichen, Interaktionen ermöglichen und daraus Consumer Insights gewinnen können.
Was ist der Unterschied zwischen snoopstar und snoop it!?
Die snoopstar GmbH ist das Unternehmen hinter der Technologie und Plattform.
snoop it! ist das Produkt, mit dem Marken ihre physischen Produkte digital vernetzen und zu interaktiven, messbaren Touchpoints weiterentwickeln können.
Was ist Smart Packaging?
Smart Packaging verbindet eine physische Verpackung mit digitalen Informationen, Services und Experiences. So wird Packaging zu einem interaktiven und messbaren Touchpoint zwischen Marke und Konsument.
Was ist Connected Packaging?
Connected Packaging verbindet ein physisches Produkt über Technologien wie 2D-/QR-Code, GS1 Digital Link oder Produkterkennung mit einer digitalen Welt.
Diese kann Produktinformationen, Services, Content, Experiences oder Möglichkeiten zur Consumer Interaction enthalten.
Q&A
Owned Media & Marketing
Was bedeutet „Your Product is Media“?
Das eigene Produkt besitzt bereits Reichweite: Es wird gesehen, gekauft, mitgenommen und genutzt.
Durch die digitale Aktivierung kann daraus ein eigener Medienkanal werden, über den Marken Konsumenten direkt erreichen – bis in den tatsächlichen Nutzungsmoment.
Warum ist Packaging als Owned Media interessant?
Marken investieren kontinuierlich in Paid Media, um Konsumenten zu erreichen. Gleichzeitig besitzen sie mit ihren eigenen Produkten bereits einen wertvollen Touchpoint.
Connected Packaging macht diesen Kontakt digital nutzbar und verlängert die Customer Journey über den Kauf hinaus.
Ersetzt Owned Media klassische Paid Media?
Nein. Es ergänzt sie um einen Touchpoint, den die Marke selbst besitzt und kontrolliert.
Paid Media schafft Reichweite. Connected Packaging kann die Beziehung am Produkt weiterführen – mit Information, Service, Experience und Interaktion.
Was kann ein digital aktiviertes Produkt?
Es kann informieren, beraten, erklären, inspirieren, unterhalten und aktivieren – von Produktinformationen und Tutorials über Video und Storytelling bis zu Augmented Reality, Gamification, Promotions, Loyalty oder Commerce.
Ist snoop it! nur ein digitaler Wow-Effekt?
Nein. Eine attraktive Experience kann Aufmerksamkeit schaffen – der Business Value geht aber deutlich weiter.
Marken können den Produktkontakt als Owned Media nutzen, Consumer Interaction messbar machen und daraus Erkenntnisse für Content, Packaging, Kommunikation und Markenentwicklung gewinnen.
Experience schafft Engagement. Interaction schafft Daten. Insights schaffen Business Value.
Q&A
Customer Journey
Kann snoop it! nur auf Produkten und Verpackungen eingesetzt werden?
Nein. Packaging und Produkt stehen heute im Mittelpunkt – snoop it! kann aber auch weitere physische Touchpoints entlang der Customer Journey digital erweitern.
Dazu gehören beispielsweise Displays, Wobbler, Plakate, Kundenstopper, Flyer, Broschüren, Magazine, Handzettel und andere Print- und POS-Medien.
So können Marken Konsumenten bereits am Point of Sale aktivieren und die digitale Experience später am Packaging oder Produkt fortführen.
Q&A
GS1 Sunrise & 2D-Code
Was bedeutet GS1 Sunrise 2027?
GS1 Sunrise 2027 beschreibt den Übergang hin zur Nutzung von 2D-Codes am Point of Sale.
Für Marken entsteht damit die Chance, den neuen Code nicht nur zur Produktidentifikation, sondern zusätzlich als digitalen Zugang zum Produkt und zum Konsumenten zu nutzen.
Was bedeutet der 2D-Code für meine Marke?
Aus einer technischen Kennzeichnung kann ein neuer digitaler Touchpoint entstehen.
Der gleiche Zugang kann beispielsweise Produktinformationen, Services, Kampagnen, Experiences oder weitere digitale Anwendungen ermöglichen.
Muss für jede neue Anwendung ein neuer Code auf die Verpackung?
Nicht zwingend. Genau hier spielen GS1 Digital Link und Resolver eine wichtige Rolle.
Der physische Code kann bestehen bleiben, während die dahinterliegenden digitalen Ziele flexibel gesteuert und weiterentwickelt werden.
Q&A
GS1 Digital Link & Resolver
Was ist ein GS1 Digital Link?
GS1 Digital Link verbindet standardisierte Produktidentifikation mit dem Web. Dadurch kann ein Produkt über einen 2D-Code mit digitalen Informationen, Services und Anwendungen verbunden werden.
Warum sollte ich mich frühzeitig mit einem Resolver beschäftigen?
Weil der Code auf dem Packaging langfristig bestehen kann, während sich die Anforderungen dahinter verändern.
Sichere dir heute deinen GS1 Digital Link – und halte dir mit unserem Resolver alle Möglichkeiten für morgen offen.
Heute Produktinformation. Morgen Service, Kampagne oder Experience.
Können Inhalte verändert werden, ohne die Verpackung neu zu drucken?
Bei entsprechend dynamisch aufgebauten Lösungen ja. Digitale Ziele können angepasst werden, während der physische Code auf dem Packaging bestehen bleibt.
Der Code bleibt. Was dahinter passiert, bleibt flexibel.
Kann ein Code unterschiedliche Inhalte für verschiedene Märkte ausspielen?
Ja. Digitale Inhalte können passend zu Produkt, Markt, Land, Sprache oder Use Case gesteuert werden.
Warum sollte ich meinen GS1 Digital Link schon jetzt generieren?
Wenn dein Packaging ohnehin neu gestaltet oder auf einen 2D-Code umgestellt wird, kannst du den GS1 Digital Link bereits heute mit uns als GS1 Solution Partner generieren und mit dem snoopstar Resolver verbinden.
Der Code kann damit schon jetzt auf das Packaging gedruckt werden – auch wenn die digitale Experience dahinter erst später entsteht.
Muss ich heute schon wissen, welche Experience später hinter meinem 2D-Code liegen soll?
Nein. Genau darin liegt der Vorteil eines flexibel aufgebauten digitalen Produktzugangs.
Der GS1 Digital Link kann bereits heute auf dem Packaging eingesetzt werden. Über den snoopstar Resolver lässt sich das digitale Ziel dahinter später weiterentwickeln – beispielsweise mit Produktinformationen, Services, Kampagnen oder einer snoop it! Experience mit Augmented Reality.
So kann das Packaging bereits produziert werden, während die digitale Welt dahinter mit den Anforderungen der Marke wächst.
Welche Rolle spielt der snoopstar Resolver dabei?
Der Resolver macht aus dem GS1 Digital Link einen flexibel steuerbaren digitalen Produktzugang.
Er ermöglicht, unterschiedliche digitale Ziele und Anwendungen mit dem Produkt zu verbinden und diese später weiterzuentwickeln, ohne dafür den bereits gedruckten Code verändern zu müssen.
Heute den digitalen Produktzugang schaffen. Morgen neue Möglichkeiten dahinter aktivieren.
One code. Many possibilities.
Q&A
Digitaler Produktpass
Was ist der Digitale Produktpass?
Der Digitale Produktpass (DPP) stellt definierte Produktinformationen digital zur Verfügung. Welche konkreten Anforderungen gelten, hängt von Produktkategorie und regulatorischem Rahmen ab.
Wird der Digitale Produktpass für alle Produkte gleichzeitig verpflichtend?
Nein. Die Einführung erfolgt schrittweise und produktspezifisch.
Die zentrale europäische Grundlage ist die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR). Für einzelne Produktgruppen werden die konkreten Anforderungen und Fristen über entsprechende Rechtsakte definiert.
Ist der Digitale Produktpass nur ein Compliance-Thema?
Aus unserer Sicht nicht.
Der entstehende digitale Zugang zum Produkt bietet – sofern die jeweilige regulatorische und technische Umsetzung dies erlaubt – die Chance, neben Pflichtinformationen auch Services, Content und Product Experiences anzubieten.
Kann ich regulatorische Produktinformationen und Consumer Experience miteinander verbinden?
Ja. Regulatorische Anforderungen wie der Digitale Produktpass (DPP), die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) oder die EU-Richtlinie Empowering Consumers for the Green Transition (EmpCo) schaffen neue Informationsbedarfe rund um Produkt und Packaging.
Ein digitaler Produktzugang kann diese Informationen für Konsumenten zugänglich machen – und gleichzeitig mehr bieten: Services, weiterführenden Content, relevante Experiences oder Möglichkeiten zur Interaktion.
So wird aus einem regulatorisch getriebenen Zugang ein zusätzlicher digitaler Touchpoint zwischen Marke und Konsument.
Digitaler Produktpass
Der Digitale Produktpass ist die Pflicht.
Die Welt dahinter ist die Chance.
Q&A
EmpCo, PPWR & Regulatory Information
Was ist EmpCo?
EmpCo steht für die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“. Sie stärkt den Schutz von Konsumenten vor irreführenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen und stellt höhere Anforderungen an die Transparenz und Nachvollziehbarkeit solcher Claims. Die entsprechenden Regeln sind seit dem 27. September 2026 anzuwenden.
Für Marken bedeutet das: Aussagen zu Nachhaltigkeit sollten klar, nachvollziehbar und entsprechend den gesetzlichen Anforderungen belegbar sein.
Was bedeutet EmpCo für Nachhaltigkeitsclaims auf Packaging?
Allgemeine Umweltaussagen wie beispielsweise „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimafreundlich“ werden deutlich stärker reguliert. Auch für Nachhaltigkeitssiegel und Aussagen über zukünftige Umweltleistungen gelten konkrete Anforderungen.
Gerade auf Packaging ist der Platz für ausführliche Informationen jedoch begrenzt.
Ein digitaler Produktzugang kann Marken dabei unterstützen, weiterführende Informationen und Nachweise zugänglich zu machen und komplexere Zusammenhänge verständlich zu erklären.
Was ist die PPWR?
Die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ist die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Sie gilt seit dem 12. August 2026 und stellt neue Anforderungen an Verpackungen über deren gesamten Lebenszyklus – unter anderem mit Blick auf Recyclingfähigkeit, Ressourcennutzung, Wiederverwendung sowie Kennzeichnungs- und Informationspflichten.
Welche Rolle spielen QR- und 2D-Codes bei der PPWR?
Die PPWR sieht für bestimmte Informationen und Anwendungsfälle QR-Codes oder andere standardisierte und offene digitale Datenträger vor.
Beispielsweise sollen bei wiederverwendbaren Verpackungen weiterführende Informationen zur Wiederverwendung digital bereitgestellt werden. Auch bei Kennzeichnungs- und Informationsanforderungen spielen digitale Technologien eine Rolle. Die konkreten Anforderungen und Zeitpunkte unterscheiden sich je nach Anwendungsfall.
Damit gewinnt der digitale Zugang zum Packaging zusätzlich an Bedeutung.
Was haben Digitaler Produktpass, PPWR und EmpCo miteinander zu tun?
Der Digitale Produktpass, die PPWR und EmpCo sind unterschiedliche regulatorische Themen – sie sollten nicht gleichgesetzt werden.
Gemeinsam zeigen sie jedoch eine Entwicklung: Rund um Produkt und Packaging werden strukturierte, transparente und nachvollziehbare Informationen zunehmend wichtiger.
Mit snoop it! kann ein digitaler Zugang geschaffen werden, über den relevante Informationen bereitgestellt und flexibel weiterentwickelt werden können.
So kann aus einem regulatorisch getriebenen Informationsbedarf gleichzeitig ein relevanter digitaler Touchpoint zwischen Marke und Konsument entstehen.
Q&A
Consumer Insights & Marktforschung
Welche Daten können bei einer digitalen Produktinteraktion entstehen?
Je nach Umsetzung können beispielsweise Aktivierungen, Unique User, Regionen, Engagement, Content Performance und Interaktionen ausgewertet werden.
So wird sichtbar, wie Konsumenten mit Produkt und Content interagieren.
Wie werden aus Analytics Consumer Insights?
Nicht die einzelne Kennzahl ist entscheidend, sondern die Interpretation der Interaktionen.
Welche Inhalte interessieren? Welche Themen erzeugen Engagement? Welche Angebote werden genutzt? Wo brechen Nutzer ab?
Aus diesen Mustern können Hypothesen über Interessen, Bedürfnisse und relevante Themen entstehen.
Können wir Konsumenten über snoop it! auch direkt befragen?
Ja. Umfragen können in eine digitale Product Experience integriert werden.
Damit lässt sich nicht nur beobachten, was Konsumenten tun, sondern auch gezielt erfragen, was sie denken, brauchen oder bevorzugen.
Kann snoop it! für Marktforschung genutzt werden?
Digitale Befragungen am Produkt-Touchpoint können klassische Marktforschung um eine zusätzliche Quelle ergänzen.
Je nach Fragestellung können beispielsweise Produktwahrnehmung, Nutzung, Bedürfnisse, Präferenzen, Packaging, Kommunikation oder neue Produktideen abgefragt werden.
Besonders interessant wird die Verbindung aus gemessenem Verhalten und aktivem Feedback.
Ersetzt snoop it! klassische Marktforschung?
Nein. snoop it! kann klassische Marktforschung um reale Consumer Signals und direktes Feedback am Produkt-Touchpoint ergänzen.
So entsteht eine weitere Perspektive auf den Konsumenten – besonders nah am tatsächlichen Produkt und Nutzungsmoment.
Was können Marken mit diesen Erkenntnissen machen?
Insights können unter anderem in die Weiterentwicklung von Produkt, Packaging, Positionierung, Content, Kommunikation, Kampagnen und Consumer Experience einfließen.
Q&A
Experiences & Augmented Reality
Brauche ich für eine digitale Experience eine App?
Nicht zwingend.
Der Zugang kann beispielsweise über einen QR-/2D-Code erfolgen. Je nach Use Case sind auch Produkterkennung oder die Integration der snoop it! Technologie in bestehende Marken-Apps möglich.
Welche Produkte können digital aktiviert werden?
Grundsätzlich können unterschiedlichste physische Produkte und Verpackungen Ausgangspunkt einer digitalen Experience werden.
Der geeignete Zugang hängt von Produkt, Use Case und gewünschter Consumer Journey ab.
Q&A
Projekt & Start
Brauche ich bereits eine konkrete Idee?
Nein. Wir können bereits bei der Entwicklung des Use Cases und der Experience unterstützen.
Ausgangspunkt sollte nicht die Technologie sein, sondern die Frage:
Was möchtest du mit deinem Produkt erreichen?
Kann ich zunächst mit einem Pilotprojekt starten?
Ja. Ein klar abgegrenzter Pilot an einem Produkt oder einer Range eignet sich gut, um Experience, Consumer Interaction und mögliche Insights zunächst zu testen.
Können unsere bestehenden Agenturen eingebunden werden?
Ja. Wir arbeiten mit bestehenden Design-, Packaging-, Digital- und Kommunikationspartnern zusammen.
Alternativ können Agenturen und Kreative auch selbst snoop it! Trusted Partner werden.
Q&A
Trusted Partner & snooperator
Was ist ein snoop it! Trusted Partner?
Trusted Partner sind beispielsweise Design- und Kreativagenturen, Packaging-Spezialisten, Künstler oder Creator, die mit snoop it! eigene digitale Product Experiences entwickeln und ihren Kunden anbieten können.
Was ist der snooperator?
Der snooperator ist das Tool für unsere Trusted Partner, mit dem eigene snoop it! Experiences erstellt, verwaltet und veröffentlicht werden können.
Die Partner bringen Idee, Design und Kreation – wir stellen Plattform und Technologie bereit.
Muss ich Experiences selbst entwickeln?
Du kannst – musst aber nicht.
Trusted Partner können Experiences mit dem snooperator selbst entwickeln oder sich je nach Projekt von uns bei Konzeption, Technologie und Umsetzung unterstützen lassen.
Bleibt die Kundenbeziehung bei der Agentur?
Ja. Die Grundidee lautet:
Your client. Your idea. Our technology.
Der Partner führt seine Kundenbeziehung. Die snoopstar GmbH stellt mit snoop it! Plattform, Technologie, Know-how und Support bereit.
Welche Unterstützung erhalten Trusted Partner?
Je nach Modell unter anderem: snooperator, Training, Tech Support, Case Library, Sales Toolkit und Know-how.

